|
|
||||
|
Einfuehrung
Kursveranstaltungen und Seminare
Anfragen
Pressemitteilungen und Berichte
|
HYPNOSE - EIN ÜBERBLICK
WAS IST HYPNOSE NICHT UND WAS IST SIE!
.... Hypnose ist nicht die Waffe der bösen Mächte und kann auch nicht als solche eingesetzt werden!! Hypnose ist kein Voodoo und kann Menschen nicht zu Dingen veranlassen, welche sie sonst nicht tun würden! Hypnose ist kein Humbug und lässt Menschen nicht die Kontrolle über sich selbst verlieren!
ABER!!!!
Hypnose ist laut dem Forschungsgutachten der Bundesregierung zur Psychotherapie eine der fünf erfolgreichsten und am besten untersuchten Therapieverfahren !
.... was für den Anfang schon mal gar nicht schlecht ist! Leider konnte nicht in Erfahrung gebracht werden, welches die anderen vier waren!
Das obige Ergebnis stammt aus dem 'Forschungsgutachten zu Fragen des Psychotherapeutengesetzes' aus dem Jahre 1991 und dieses schlug Hypnose zur Zulassung zum obigen Psychotherapeutengesetz vor. Seit Beginn der 90er Jahre haben sich im Bereich der Hypnoseforschung Quantensprünge getan, was neue Erkenntnisse und Ansätze betrifft – und die Ergebnisse sind in allen Fällen ermutigend, in vielen Fällen sogar sensationell, wenn man bedenkt, das Hypnose sehr oft dann als letzter Strohhalm eingesetzt wird, wenn alles andere ausprobiert wurde und versagt hat ... und gerade dann Hilfe und Heilung bewirkt! 'Hypnose ist keinesfalls als esoterisches Verfahren oder therapeutisches Spielzeug (...) anzusehen, sondern als ein sehr altes und seit Jahrtausenden bekanntes und bewährtes Verfahren, das in nahezu allen Kulturen unter verschiedenen Zielsetzungen benutzt wird. Die Forschung der letzten Jahre verdichtet immer mehr die aus praktischen Therapierfahrungen gewonnenen Aussagen, dass durch Hypnose zentrale subcorticale Filter- und Bewertungsprozesse gezielt erreicht und dadurch gesteuert werden können, die für Kodierungen und Dekodierungen von Informationen verantwortlich sind. Dies bezieht sich sowohl auf die Wahrnehmungsverarbeitung unterschiedlichster Sinneskanäle als auch kognitive Strukturen, Gedächtnis, Emotionsverarbeitung und physiologische Steuervorgänge. Beispiele hierfür sind: Beeinflussung psychophysiologischer Parameter durch Hypnose bis zur Psychotherapie unterschiedlichster Körpererkrankungen; Beeinflussung von bislang autonom angenommenen Vorgängen wie Blutzusammensetzung und damit Eingriff zur Verbesserung des Autoimmun – und Immunsystems (so bei Krebserkrankungen und bei Allergien); Veränderung von seit Jahren bestehenden kognitiven Bewertungs- und Erlebnisstrukturen durch relevante Indikation der Hypnoseanwendung in der Psychotherapie.' (nach Kossack: Einleitung in: Lehrbuch Hypnose,1993)
... und es gibt Leute, welche behaupten, dass Jesus - neben anderem – ein guter Hypnosetherapeut war!!!
GESCHICHTE DER HYPNOSE
Der Begriff H. stammt ursprünglich vom griechischen 'hypnos' = Schlaf ab, obwohl H. am wenigsten etwas mit Schlaf, sondern eher etwas mit Entspannung zu tun hat; wobei hierzu wird im Kapitel 3: Wie funktioniert der menschliche Geist? noch näher eingegangen. Sowohl im Gilgamesch Epos, dem Mahabharata der Hindus als auch bei den alten Ägyptern sind Hinweise auf H. im Sinne von Heilschlaf zu finden und die Griechen kannten spezielle Zentren , in denen sich Kranke, durch bestimmte Rituale vorbereitet, behandeln lassen konnten. Generell kann es als sicher gelten, dass in sämtlichen Hochkulturen Hypnosephänomene bekannt waren und genutzt wurden, weil nur dadurch Schmerzen umgedeutet und in ihrem subjektiven Erleben reduziert werden konnten, d. h. es konnte operiert werden, ohne dass der Patient vor Schmerzen wahnsinnig wurde – Hypnose war also in erster Linie Narkose! Hypnosetechniken wurden und werden auch heute noch bei Naturvölkern eingesetzt, speziell in Malaysia ist dies bekannt bei den sogen. Bomohs oder Bomors, welche bestimmte Erwartungshaltungen der Heilung Suchenden durch entsprechende Verhaltensweisen verstärken und damit die Heilwirkung und den Glauben an die Heilung erst ermöglichen. Exorzismus, Dämonenglauben etc. sind alle in diesem Bereich anzusiedeln, wobei anzumerken ist, dass der asiatische Raum diesen Phänomenen viel offener gegenübersteht als im Westen, wo der Einfluss der Kirche über Jahrhunderte noch nachwirkt und erst mit einer Enzyklika in den 60er Jahren ggü. H. offener wurde.Es ist dem Autor z.B. schon im Rahmen einer Behandlung in Langkawi vorgekommen, dass der 'Problemteil' der behandelten Person als 'Teufel'- Scheitan' bezeichnet wurde – ein Indiz, dass jeder mit Hypnose Arbeitende auf alle Eventualitäten vorbereitet sein sollte, ohne die Kontrolle über die Situation zu verlieren oder in Panik zu verfallen, wenn man/frau sich plötzlich in der Rolle des 'Exorzisten' sieht.
Schon im Mittelalter gibt es Berichte über hypnotische Phänomene, wobei damals natürlich mit solchen Dingen sehr vorsichtig umgegangen werden musste, um nicht auf dem Scheiterhaufen zu landen, wie das z. B. bei dem Schweizer Gassner im 18. Jahrhundert der Fall war, dessen 'Exorzismus-Techniken' als Teufelswerk gebrandmarkt wurden. Richtig angefasst und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde Hypnose dann durch den Arzt Franz Anton Mesmer ( 1734-1815), dessen Werk sich sogar im Wortschatz der englischen Sprache durch den Begriff 'to mesmerize' niedergeschlagen hat, was soviel wie 'verzaubern, in den Bann schlagen' bedeutet. Von Mesmer ist bekannt, dass er eine blinde Pianistin heilte, deren Lebensgeschichte allerdings sehr stark auf einen psychosomatischen oder sogar materiellen bzw. finanziellen Hintergrund der Erblindung hindeutet. Obwohl Mesmer auf der Basis einer von ihm kreiierten Theorie des Magnetismus heilte, liegen aufgrund von detaillierten Berichten und dem Bericht einer Untersuchungskommission hypnotische Techniken sehr nahe. Über Puysegur, Braid führt der Weg der H. nach Indien zu einem schottischen Arzt namens Esdaile, der mit Hypnose die Sterblichkeit bei bestimmten Tumoroperationen- in diesem Falle bei skrotalen Tumoren (Tumore am Hodensack) von 60% auf ca. 5% senkte - Ergebnisse, die in modernen Zeit von russischen Wissenschaftlern bestätigt wurden. Als jedoch Äther und Chloroform entdeckt wurden, war - für's erste - das Ende der Hypnose gekommen! Freud hat sich nur kurz mit Hypnose befasst und sich dann schnell wieder abgewandt, weil sie zu sehr mit seinem Theoriemodell kontrastierte, aber allein die Namen Pawlow, Binswanger , das Institut für Hypnotismus in Berlin in den 20er Jahren, Schultz als Begründer des Autogenen Trainings (1932) zeigen, dass Hypnose mehr als die Erfindung einiger verwirrter Köpfe ist und war.
Der Beginn der Modernen Hypnose durch M. Erickson (1901-1980)
Milton Erickson gilt als der Begründer er Modernen Antiautoritären Hypnosetherapie, wo in erster Linie die Kooperation zwischen Behandler und Behandeltem in den Vordergrund gestellt wird. Erickson erkannte, dass der Hypnotiseur im Grunde nichts Neues in den Patienten und das von diesem Beschriebene 'hineingibt', sondern neue Aspekte eröffnet, hinterfragt, mögliche andere Ergebnisse von Erlebtem durchspielen lässt und vormals unbewusste Gründe für bestimmtes Handeln aufdeckt. Bongartz hat dies mit dem Beispiel des Bergführers beschrieben: der Hypnosetherapeut/Hypnotiseur ist der Bergführer, der mit seiner Kenntnis des Weges und seiner Erfahrung den Geführten sicher auf den Berg und wieder herunter bringt, flexibel reagieren kann, wenn das Wetter umschlägt, zur rechten Zeit eine Atempause vorschlägt etc. – Klettern aber muss jeder selber! Von fast allen Autoren, welche die Art und Weise und Technik Erickson's beschrieben haben, wird auf die Kreativität desselben und seine Einzigartigkeit bei der Überwindung von Sackgassen bzw. der Einleitung der Hypnose eingegangen. Besonder erwähnenswert ist ein Erlebnis, bei der eine Person sich weigerte, aufzuwachen bzw. die Augen zu öffen und E. über die Suggestion, dass der Harndrang immer stärker und stärker würde, die Person dazu brachte, schnellstens auf die Toilette zu stürmen und das Problem auf diese Art und Weise beseitigte. Wichtig für jeden, der erfolgreich mit Hypnose arbeiten will, ist das Prinzip des Folgens und Führens ,welchem grosse Bedeutung im Kontext von Ericksons Therapie zukommt und sich bei genauer Beachtung die Hypnoseinduktionen sehr leicht und erfolgreich durchführen lässt. Beides – dann unter dem englischen Begriff des Pacing und Leading - sind auch im Neurolinguistischen Programmieren wichtige Bestandteile.
ANMERKUNG: Hypnose und Trance werden im vorliegenden Rahmen synonym benutzt!
HYPNOSE HEUTE
Hypnose erlebt im Moment – wir sprechen vom Zeitraum seit 2002/3 – einen Boom! Inwieweit der Boom in die richtige Richtung geht, wird sich sich in den nächsten Jahren zeigen. Betrachten wir einmal gemeinsam den Hypnose-Lebensweg des Leiters dieses Kurses.
'Zum ersten Mal konkret mit Hypnose konfrontiert wurde ich im Jahre 1993 in Langkawi /Malaysia. Die Dame, welche als Repräsentantin dieser medizinischen Alternativform agierte, machte nicht unbedingt den Eindruck, dass sie anderen Personen helfen könnte – eher schien Hilfe für Sie angebracht zu sein! Etwas wirres Haar, sehr hektisches Gebaren in Wort und Verhalten - kurzum: genau das, was ich von einem Hypnotiseur erwartet hatte, nur die Augenklappe fehlte! Damals stellte ein Hotel immer wieder für einige Monate alternative Heiler – Akupunkteure, Tai Chi Trainer, Hypnotiseure – ein, nur diese Hypnotiseurs-Frau stand an letzter Stelle der Glaubwürdigkeitsskala aller alternativen Heiler. Aber ich sollte mich getäuscht haben! Wie schon in der Einleitung erwähnt, musste ich sämtliche meiner Vorurteile ggü. der Dame – welche ich jetzt sehr schätze – revidieren .... um meine Wandlung vom Saulus zu Paulus milde auszudrücken! All dies aber nur, weil ich die Segnungen und die Möglichkeiten von Hypnose am eigenen Leib und in ihrer phantastischenWirksamkeit bei anderen Personen beobachten konnte.
Genau diese Wandlung scheint in den letzten Jahren auch in der Öffentlichkeit stattgefunden zu haben. Jetzt können schon Artikel in Magazinen veröffentlicht werden, welche sich nicht zuerst entschuldigen müssen, sich mit so etwas wie Hypnose zu befassen, sondern können gleich 'in medias res' gehen. Hypnose hat sich und ist etabliert! Und diese Artikel mehren sich von Tag zu Tag! Nur von dem, was mir hier in Langkawi über Bekannte zugetragen wurde, konnte ich folgende dt. und englischsprachige Artikel begutachten:
GEO 2/19995 Hypnose – Macht des verborgenen Ichs. Sehr informativer Artikel, allerdings auf einem Niveau, welches dem Anfänger/Laien anfänglich noch nicht zugänglich ist FOCUS September 1997: Hypnose – heilsame Reise ins Unterbewusstsein, gute Zusammenfassung, auch wenn mögliche Gefahren bei Showhypnose etc. überbewertet werden. BILD AM SONNTAG: 18.10.1998 Sanfte Heilung durch Hypnose ... jetzt geht Oma sogar Fallschirmspringen! Aber zusammenfassend zeigt der Artikel, dass H. sehr gute Möglichkeiten bei 'austherapierten' Krankheiten bietet. BLICK 16.Februar 2000: Wirksame Hilfe gg. Heuschnupfen – Selbsthypnose Der Bericht basiert auf einer Studie der Basler Universität, bei welcher in 80% aller Allergien – und Heuschnupfenfälle eine signifikante Reduktion der Symptome bzw. vollständige Genesung festzustellen war. Osteroder Tagblatt 12/7/1999: Heuschnupfen wegdenken! Wieder wird, auf der Basis einer Studie der Fachhochschule Holzminden die Zahl der Patienten, welche nach Hypnose abgeschwächte oder gänzlich verschwundene allergische Reaktionen zeigen, mit 80% angegeben. FÜR SIE April 2001: Trance statt Tabletten: Wie Hypnose heilen hilft! in Kurzform das, was über Hypnose gesagt werden kann OSTERODER TAGBLATT April 2001: Weltweit erste Studie belegt - Mit Hypnose können Stotterer geheilt werden! 90% der behandelten Stotterer konnten langfristig geheilt werden! Studie des Greifenhofer Instituts/Paderborn MALAY MAIL 6/5/2000: Hypnosis in Surgery – An effective way to reduce pain! Zusammenfassung einer Studie des Beth Medical Centre in Boston über die enormen Vorteile des Einsatzes von Hypnose bei Operationen im Hinblick auf reduzierte Komplikationen, reduzierte Verweildauer und allgemein reduzierte Kosten. READER'S DIGEST 6/1998: Sprachen lernen in 5 Tagen – Geht das? Eine Zusammenfassung hinsichtlich der Möglichkeit, mit Superlearning Sprachen in einer bis zwei Wochen zu lernen und einen ausreichend aktiven Wortschatz zu erreichen.
Und in jedem dieser Artikel wird das Unmögliche betont: Allergien, Migräne, Phobien lösen sich ganz einfach auf – Dinge, wo die Medizin aufgegeben hat, Ursachen zu behandeln und sich auf Symptomreduzierung beschränkt!
PHÄNOMENE DER HYPNOSE
Rapport: darunter versteht man die Kommunikation bzw. den Kommunikationsaspekt zwischen Therapeuten und Klienten, welche während der gesamten Behandlung aufrechterhalten werden muss. Z.T. wurde sowohl eine Synchronisierung zwischen Patient und Therapeut als auch Anpassung des Therapeuten und Reaktionen der Synchronisierung an den Patienten/Klienten beobachtet. Wichtig: sollte der Patient Misstrauen ggü. dem Therapeuten empfinden bzw. ganz allgemein 'die Chemie nicht stimmen', dann ist von einer Zusammenarbeit abzuraten! Wichtig ist hierbei das anamnestische Gespräch in Vorbereitung der Behandlung, wo solche Aspekte sehr schnell deutlich werden ! Zum anderen: sollte ein Klient einschlafen, kann der direkte Rapport durch sanftes Wiederaufwecken wiederhergestellt werden! Man beachte: mit grosser Wahrscheinlichkeit ist in der Schlafphase nichts verlorengegangen, sondern eher etwas noch intensiver abgelaufen! Ideomotorik: darunter versteht man physische Reaktionen, welche durch und im Zusammenhang von Imaginationen mess- und wahrnehmbar werden, von der Person aber nicht als solche wahrgenommen werden. Ideomotorische Phänomene – Heben rechter Arm / Zeigefinger : ja / Heben linker Arm / Zeigefinger: nein/beide Arme heben: Angst – können in Hypnosebehandlungen eingesetzt werden, falls verbale Kommunikation nicht oder eingeschränkt möglich ist, wie z.B bei Stotterern, Stummen etc..
FALLBEISPIEL
Ein phantastisches Beispiel für eine ideomotorische Reaktion zeigte eine Behandlung einer jungen Frau, welche mit dem Problem Haarausfall– mit dem Endergebnis: Vollglatze - befasst war, wobei der Haarausfall ca. 6 Wochen nach einer Abtreibung begann. Im Vorgespräch hatte die Frau allerdings geäussert, dass die Abtreibung auf keinen Fall die Ursache des Haarausfalls sein könnte, da sie damit abgeschlossen habe. Nach Einleitung der Hypnose und Regression war es der Frau unmöglich, irgendetwas zu visualisieren, alles war dunkel! Allerdings äusserte die Frau nach ca. 10 Minuten, dass sie ihre Arme nicht mehr bewegen könne, da diese wie 'festgeschnallt' auf der Coach lägen. Während ich mit der Behandlung fortfuhr, passierte nun folgendes: innerhalb der nächsten 10-15 Minuten winkelten sich bei der Frau die Knie immer mehr an und sie 'öffnete' ihre Beine – zusammen mit den festgeschnallten Armen eine massive Ähnlichkeit an eine Abtreibungssituation! Ganz deutlich wird hier, dass geistige Blockaden/Verweigerungen in Hypnose – Verstecken wollen etc. - durch andere Formen der Kommunikation 'ausgetrickst' werden können, wenngleich beim Vorgespräch ganz intensiv auf absolute Ehrlichkeit von Seiten des Patienten hingewiesen werden muss, um erfolgreich zu sein.
Katalepsie: am bekanntesten ist hier die 'Kataleptische Brücke', wobei dies in keiner Weise auf ein hypnotisches Phänomen zurückzuführen ist (dasselbe gilt für die Augenkatalepsie) -aktive Katalepsie: Suggestion der Armsteifigkeit, welche erst nach Aufhebung der Suggestion ein Beugen der / des Arme(s) wieder zulässt. -passive Katalepsie: der Versuchsleiter versucht mit seiner Muskelkraft den Arm zu beugen, um die Muskelstarre zu beweisen Kossack äussert sich folgendermassen: 'Der therapeutische Wert der Katalepsie ist im klinischen Sinne zweifelhaft... da sie für die Intervention irrelevant erscheint! Armlevitation: 'Diese Bewegung der Armlevitation erlebt die Versuchsperson als unwillkürlich, also als nicht willentlich von ihr beeinflussbar'( Kossack S. 242). Wichtig ist bei diesem Versuch suggestive Hilfen wie 'ein Ballon hebt den Arm' etc. Blutdruck-/Herzfrequenzbeinflussung: über Entspannungsreaktionen lassen sich sowohl Blutdruck als auch Herzfrequenz beeinflussen, was z.B. in Stresssituationen wie vor Operationen, Prüfungen, im Sport etc. von Bedeutung sein kann. Imagination und physische Reaktionen: bekannt ist hier das Zitronenbeispiel: allein der Gedanke an den Biss in eine Zitrone führt zu Speichelfluss – man sei an das Pawlow'sche Experiment erinnert!
FALLBEISPIEL
Erwähnt sei das berühmte Experiment von Ikemi und Nakagawa (1962) bezgl. allergischer Reaktionen. a) Personen mit einer Allergie gg. Berührungen mit dem giftigen Wachsbaumblatt wird in Hypnose suggeriert, dass sie mit diesem Blatt berührt werden – sie zeigen sofort allergische Reaktionen wie Pusteln, Hautrötungen etc. - obwohl das Blatt ein neutrales Walnussblatt war! b) Personen mit einer Allergie gg. Berührungen mit dem giftigen Wachsbaumblatt wird in Hypnose suggeriert, dass sie mit einem Walnussblatt berührt werden – sie zeigen keine allergischen Reaktionen etc. - obwohl das Blatt ein giftiges Wachsbaumblatt war! Zu denselben Ergebnissen kam die Basler und die Holzmindener Studie ! Immunsystem:- in Hypnose kann die Menge des Adrenalin und Noradrenalin reduziert werden, was gleichbedeutend mit einer Reduktion von Stress ist! -..neuere Untersuchungen zeigen, dass Hypnoseinstruktionen einen besonders starken Einfluss auf das Wachstum immunrelevanter Zellen haben. - Bongartz stellte fest, dass sich nach Hypnose die für die Immunabwehr wichtigen weissen Blutkörperchen (Leukozyten) vermehrt an die Wände der Blutgefässe 'anlagern.' Für die Leukozyten bedeutet dies vermutlich eine Verschnaufpause, in der sie biochemisch für kommende Immunabwehraufgaben fit gemacht werden!' (Focus 36/1997) Anästhesie: 'insgesamt zeigen die klinischen Befunde und Berichte übereinstimmend, dass Suggestionen bei der Schmerzbeeinflussung sehr wirkungsvoll sind!' (Kossack S. 268) vgl. hierzu: Handschuhanästhesie-Test. Diese veränderte bzw. reduzierte Schmerzperzeption wurde auch in Bezug auf schmerzhaftes Kälteempfinden nachgewiesen. Daneben besteht in Hypnose die Möglichkeit, den Schmerz umzustrukturieren, so dass er weniger oder anders schmerzhaft ist. Körperschemaveränderung: relativ häufig berichten hypnotisierte Personen über eine veränderte Körperwahrnehmung und dem Gefühl, 'verbogen' zu sein. Dieses Phänomen ist allerdings eher bei den Hochsuggestiblen festzustellen, wobei Hochsuggestibilität auch über und durch Übung erreicht werden kann. Verändertes Gedächtnis und Zeiterleben: in Hypnose können Probleme bis in pränatale Phasen verfolgt werden.Laut Scott/Scott 1984 hat 'der Fötus bereits ein Nervensystem, das ausreichend ausgerüstet ist, um frühe traumatische Erlebnisse zu speichern, die dann abgerufen werden können' (Kossack S. 276) Und es sei hinzugefügt: wenn der Fötus über diese Speicherkapazitäten verfügt – um wieviel mehr trifft dies dann bei Kleinkindern und Kindern zu.!!! |
|
||
|
Urheberrecht©2006 |
LANGKAWI CANOPY
ADVENTURES SDN BHD
Co.No:561911-D KKKP/PLN 3653
62,Kg Bukit Merang,Mukim Kedawang,07000 Langkawi,Kedah
Darul Aman,Malaysia
Tel: 6012-4848744,6012-4702442,604-9554744 Fax: 604-9554744
Webmaster: ashraff86@yahoo.com